Wohnungsplaner
Die Wohnungssuche für das neue Heim
Wer eine neue Bleibe sucht, der kann die Suche nach der neuen Wohnung auf die verschiedensten Arten angehen. Die großen regionalen Tageszeitungen haben nur noch in der Wochenendausgabe den Immobilien Anzeigenmarkt geschaltet. Die früher übliche Chiffre Anzeige findet man heute nur noch selten. Denn fast jede größere Stadt oder Gemeinde hat seine regional unterschiedlich benannten Verbraucherzeitungen, die kostenlos an alle Haushalte, die dies wollen, verteilt werden. Diese werden in größeren Städten zweimal pro Woche verteilt. Darin findet der interessierte Wohnungssuchende die aktuellen Wohnungsinserate
Wer das nötige „Kleingeld“ hat, kann aber natürlich auch einen Makler mit der Vorauswahl nach den Kundenpräferenzen seine Traumwohnung oder vielleicht auch das Traumhaus suchen lassen. Dieser Dienst des Maklers wird in der Regel mit 2 – 3 Monatsmieten Courtage vergütet. Der Makler kümmert sich um alles, was mit der Wohnungssuche notwendig wird, so auch Besichtigungstermine und viele andere Laufereien. Beim Maklergeschäft kommt alles vor, Anmietungswünsche, aber auch Kaufgesuche von Wohnungen und Häusern. Sogenannte Dienstleistungsunternehmen übernehmen auch, wenn es die Zeit des Umgezogenen nicht erlaubt, gegen ein festgelegtes Honorar die Ummeldung der Personen und Kraftfahrzeugen. Dies alles sind Möglichkeiten, seine neuen vier Wände zu finden.
Doch in Zeiten des Internets ist die Wohnungssuche via Computer oder Notebook die unkomplizierteste Wohnungssuche. Viele Portale haben den regionalen und auch internationalen Wohnungsmarkt übernommen. Da kann der Wohnungssuchende angeben, wo er sucht, in welchem Umkreis und welche Erfordernisse er oder auch Sie an die neue Wohnung stellen. In größeren Ballungsräumen gibt es auch die Wohnungsgenossenschaften, die haben sowohl einen Internetauftritt als auch Büros, in denen der Wohnungssuchende vorsprechen kann. Bei den Genossenschaften ist es so, dass diese von neuen Mitgliedern, einen in unterschiedlicher Höhe benannten Genossenschaftsanteil verlangen. Ist dieser bezahlt und kann der künftige Mieter nachweisen seinen Mietzahlungen nachkommen zu können, steht einem Einzug nichts mehr im Wege. Die Genossenschaftswohnungen sind in der Regel gut gewartet und oft auch modernisiert oder gar restauriert. Ein technischer Dienst wird bei einem technischen Schaden schnell für die Reparatur sorgen. Das ist bei privaten Vermietern nicht immer so. Da wir in wirtschaftlich schlechten Zeiten leben und die Zahl der sogenannten Mietnomaden immer mehr werden, ist für die Anmietung heute oft eine Schufa-Selbstauskunft keine Seltenheit mehr. Viele private Vermieter sichern sich mit einer Kaution in der Regel 2-4 Monatsmieten gegen Mietschäden ab. Auch wird öfters von den neuen Mietern der Nachweis einer bestehenden oder neu abgeschlossenen Hausratversicherung verlangt.